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Knaanisch

Knaanisch war eine von Juden gesprochene westslawische Sprache, die in Glossen in hebräischer Schrift belegt ist und um das Ende des Mittelalters ausgestorben ist.

Konferenz für die jiddische Sprache

Die Konferenz für die jüdische Sprache, auch als Czernowitzer Konferenz bekannt, fand vom 30. August bis zum 3. September 1908 im damals österreichischen Czernowitz statt. Ziel der internationalen Konferenz war es, die jiddische Sprache zu förder ...

Krimtschakische Sprache

Die krimtschakische Sprache ist eine auf der Krim von der ethnisch-religiösen Gruppe der Krimtschaken gesprochene Turksprache. Sie galt häufig als ein Dialekt des Krimtatarischen und wurde daher auch Judäo-Krimtatarisch genannt. Wie viele jüdisch ...

Judenspanisch

Judenspanisch, Judäo-Spanisch, Djudeo-Espanyol, auch Ladino, Djudezmo und im Norden Marokkos Hakitía sind Bezeichnungen für eine seit dem Mittelalter ausgebildete romanische Sprache der sephardischen Juden, die manchmal nach diesen auch Sephardis ...

Zarfatische Sprache

Zarfatisch oder Judäo-Französisch, Judenfranzösisch ist eine ausgestorbene romanische Sprache, die von den Juden Nordfrankreichs, in Flandern und den jüdischen Gemeinden des Rheinlands gesprochen wurde. Der Status des Zarfatischen als eigenständi ...

Mantra

Mantra bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers. Diese sind "Klangkörper" einer spirituellen Kraft, die sich durch meist repetitives Rezitieren im Diesseits manifestieren soll. Diese Wiederholungen des Mantras ode ...

Shingon (Mantra)

Shingon ist die sinojapanische Lesung von Zhēnyán, der chinesischen Übersetzung des Sanskrit-Terminus Mantra. Diese Mantras werden mit Ausnahme der Jōdo-Schulen von vielen buddhistischen Denominationen Japans verwendet. Sie gelangten einst in chi ...

Ashtaksharamantra

Das Ashtaksharamantra ist das traditionelle Mantra der Pancharatra-Vishnuiten und das Hauptmantra der Shri-Vaishnava. Auch bei den Alvar war das Tirumantiram, so der tamilische Name, prominent. Das Mantra dient der Verehrung von Narayana, einer F ...

Dvadashaksharamantra

Das Dvadashaksharamantra ist ein zwölfsilbiges Mantra, und bedeutet insbesondere das Mantra zur Verehrung von Krishna Vasudeva. Es gehört zu den wichtigsten Mantren der Vaishnava.

Gayatri Mantra

Gayatri) bezeichnet im Hinduismus die bedeutendste vedische Hymne, das Gayatri-Mantra. Ebenso ist Gayatri das Versmaß, in dem das Mantra geschrieben wurde. Es wendet sich auch an Savitri, den Aspekt der Sonne, weshalb man dieses Mantra auch Savit ...

Hare-Krishna-Mantra

Das Hare-Krishna-Mantra ist der Name des bekanntesten Mantras der Gaudiya Vaishnava und ist im Westen besonders durch Hare-Krishna-Anhänger bekannt geworden. Es wird auch Mahamantra genannt.

Körperzellen Rock

Der Körperzellen Rock ist ein spirituelles Tanzlied von Astrid Kuby und Michael Mosaro. Eine auf Seminaren und Vorträgen aufgenommene Version, bei der das Publikum zum Tanzen und Mitsingen animiert wurde, erreicht seit 2007 hohe Aufrufzahlen bei ...

Mahamrityunjaya Mantra

Das Mahamrityunjaya Mantra, auch Tryambakam Mantra genannt ist ein Vers aus dem Rigveda. Es wendet sich an Tryambaka den "dreiäugigen Gott", eine Ansprache für Rudra, der später mit Shiva identifiziert wird. Der Vers wird auch im Yajurveda genann ...

Misbaha

Als Misbaha oder Subha wird eine im Islam gebräuchliche Gebetskette bezeichnet. In nicht-arabischen Sprachen bzw. Ländern wird sie auch Tasbih, Tesbih oder Tespih genannt, was in der arabischen Sprache eigentlich den Vorgang der Lobpreisung bezei ...

Mul Mantar

Das Mul Mantar, anglisierende Schreibweise Mool Mantra, besteht aus den ersten Zeilen des Guru Granth Sahib, der heiligen Schrift des Sikhismus. Der Überlieferung nach soll es von Guru Nanak ausgesprochen worden sein, nachdem er aus einer dreitäg ...

Namu Myōhō Renge Kyō

Namu Myōhō Renge Kyō, mit dem Honorativpräfix Namu, als O-daimoku bzw. in seiner Kurzform, Nam Myōhō Renge Kyō als Daimoku bezeichnet ist das zentrale Mantra und die grundlegende Praxis im Nichiren-Buddhismus. "Myōhō Renge Kyō" ist die sino-japan ...

Nianfo

Nianfo bezeichnet im Mahayana-Buddhismus Methoden zur Vergegenwärtigung von Buddhas und Bodhisattvas, besonders des Buddha Amitabha. Diese Vergegenwärtigung kann durch Visualisierungstechniken oder durch Anrufungen mittels Rezitationen oder Gesan ...

Om

Om ist eine Silbe, die bei Hindus, Jainas und Buddhisten als heilig gilt. Der Laut ist eng verbunden mit dem durchdringenden tiefen Klang des shankha -Schneckenhorns. Vielen Mantren, die aus mehreren Wörtern bestehen, wird die Silbe Om vorangeste ...

Om mani padme hum

Om mani padme hum ist ein buddhistisches Mantra in Sanskrit, das dem Bodhisattva des Mitgefühls Avalokiteshvara zugeordnet wird. Es soll schon im 5. Jahrhundert durch das Karandavyuha-Sutra nach Tibet gelangt sein, als dort der König Lha Thothori ...

Panchaksharamantra

Das Panchaksharamantra ist das wichtigste Mantra der Shaiva und dient der Verehrung des hinduistischen Gottes Shiva.

Soham

So’ham ist ein hinduistisches Mantra, das in mehreren Upanishaden erwähnt wird. Es spielt auch im Yoga und im Tantra eine Rolle. So’ham besteht aus den beiden Sanskritpronomen सः sah" er "und अहम् aham" ich ", das im Sandhi die Form so’ham annimm ...

Predigt

Predigt ist eine Rede im Rahmen einer religiösen Feier, zumeist mit religiösem Inhalt. Die Predigt hat einen besonderen Stellenwert im Neuen Testament und im christlichen Gottesdienst. In der christlichen Theologie wird die Lehre von der Predigt ...

Berechtigung und Aufgabe der Predigt

Berechtigung und Auftrag der Predigt ist der Titel eines Büchleins des pietistischen Erweckungspredigers Franz Eugen Schlachter, das die biblischen Hintergründe der Predigt des Evangeliums von Jesus Christus darstellt. Er zeigt auf, welche Rolle ...

Bergpredigt

Die Bergpredigt ist ein Textabschnitt des Matthäusevangeliums im Neuen Testament, in dem Jesus von Nazaret seine Lehre verkündet. Den ihm auf den Berg gefolgten Jüngern legt Jesus den in der Tora offenbarten Willen Gottes neu aus. Die Bergpredigt ...

Damaskini

Damaskini waren Predigten in einfacher bulgarischer Sprache. Die Damaskini sind Übersetzungen der Predigtensammlung des griechischen Bischofs Damaskenos Studites, welche 1570 in Venedig im Druck erschienen. Diese waren in griechischer Volkssprach ...

Deutsche Predigten im Zweiten Weltkrieg

Deutschsprachige, während des Zweiten Weltkrieges gehaltene Predigten gab es überwiegend innerhalb des Großdeutschen Reiches, wo die Prediger Anteil am kleinen Freiraum hatten, der den Kirchen im Rahmen ihrer Gottesdienste seitens der nationalsoz ...

Fastenpredigt

Fastenpredigt wird, vor allem in der katholischen Kirche, eine Predigt genannt, die, als Teil einer Predigtreihe in der Fastenzeit außerhalb der eucharistischen Sonntagsgottesdienste, entsprechend dem Sinn der Österlichen Bußzeit den Glauben der ...

Feldrede

Die Feldrede ist ein Textabschnitt des Lukasevangeliums im Neuen Testament, in dem Jesus von Nazaret seine Lehre verkündet.

Fürstenpredigt

Die sogenannte Fürstenpredigt wurde am 13. Juli 1524 von dem Theologen Thomas Müntzer auf dem Schloss Allstedt gehalten. Hierbei prangerte er die Willkür der weltlichen und geistlichen Obrigkeit an und deren mangelnde Reformtätigkeit. Die Predigt ...

Gesamtkatalog der Personalschriften- und Leichenpredigtensammlungen

Bei dem Gesamtkatalog der Personalschriften- und Leichenpredigtensammlungen handelt es sich um eine seit 1967 in Leipzig bei der Zentralstelle für deutsche Personen- und Familiengeschichte Leipzig archivierten Kartei historischer Personen, insbes ...

Glosas Emilianenses

Die Glosas Emilianenses sind in einen lateinischen Kodex zwischenlinear oder am Rand eingefügte Glossen, die eine Vermischung von lateinischer Sakralsprache und romanischer Volkssprache der Region Rioja zeigen. In diesen Anmerkungen, Einlassungen ...

Göttinger Predigten im Internet

Die Göttinger Predigten im Internet sind ein kostenloser Internetdienst, der ausgearbeitete Predigten für jeden Sonntag im evangelischen Kirchenjahr, alle weiteren kirchlichen Festtage und Gottesdienstanlässe sowie für besondere Gelegenheiten zur ...

Hauspostille

Mit Hauspostille bezeichnete man ursprünglich eine Sammlung von Predigten oder ein Predigtbuch, das zur häuslichen Erbauung und unter Umständen auch zum Vorlesen in der Kirche bestimmt war. Sie war auch als Hilfe für die Pfarrer zur Vorbereitung ...

Homilie

Der Begriff Homilie bedeutet so viel wie "Gespräch, Rede, Unterricht". Oft werden die Begriffe Homilie und Predigt synonym verwandt. Homilie und Predigt haben jedoch unterschiedliche Absichten und Zielgruppen. Während eine Predigt die Großtaten G ...

Invokavitpredigten

Die Invokavitpredigten sind acht Predigten, die Martin Luther vom 9. bis zum 16. März 1522 in Wittenberg beginnend mit dem Sonntag Invokavit hielt und damit die Wittenberger Bewegung beendete. Durch seine Predigten erreichte Luther, dass die Refo ...

Kanzeltausch

Kanzeltausch bezeichnet im kirchlichen Sprachgebrauch, besonders im Protestantismus, den wechselseitigen Tausch bei der Versehung des Predigtdienstes von Pfarrern nicht nur in ihrer eigenen Kirchengemeinde, sondern auch auswärts, meistens auf reg ...

Kanzeluhr

Eine Kanzeluhr war "gewöhnlich eine Sanduhr auf der Kanzel, nach welcher sich die Prediger in Ansehung der Länge ihrer Predigt richten können". So konnten der Pfarrer seine Predigtzeit einhalten und zugleich seine Zuhörer abschätzen, wie lange di ...

Leichenpredigt

Eine Leichenpredigt ist im engeren historischen Sinn eine Trauerschrift für einen Verstorbenen, wie sie – insbesondere in der Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert – im protestantischen Raum verfasst wurde – häufig in gedruckter Form. Im deut ...

Lesepredigt

Eine Lesepredigt ist eine im Bereich der evangelischen Kirche verbreitete ausformulierte Predigt, die von der EKD, deren Mitgliedskirchen sowie im gesamten deutschsprachigen Bereich gedruckt und digital zur Verfügung gestellt wird. Sie ist so ges ...

Liedpredigt

Die Liedpredigt ist eine Form christlicher Predigt, die statt eines Textes aus der Bibel den Text und die Melodie eines geistlichen Liedes in den Mittelpunkt rückt und für eine Gemeinde auslegt. Die kürzere und kleinere Form einer Liedpredigt wir ...

Ormulum

Das Ormulum oder Orrmulum ist ein Werk der biblischen Exegese, das um 1200 von einem englischen Mönch namens Orm in mittelenglischen Versen verfasst wurde. Die heutige Bedeutung des Ormulums wird in der Forschung zumeist vor allem in Orms Versuch ...

Prädikatur

Der Amts- oder Wohnsitz des Prädikanten wird ebenfalls Prädikatur genannt. Auch die Tätigkeit eines protestantischen Geistlichen, das ampt des verkuendens, wurde Prädikatur genannt. Die Prädikatur mittellateinisch praedicare "predigen" ist ein in ...

Predigtkirche

Als Predigtkirche oder Predigtsaalkirche bezeichnet man ein Kirchengebäude, das durch Architektur und Einrichtung auf die Wortverkündigung ausgerichtet ist. Der klassische Bautyp der romanischen und gotischen Basilika mit Seitenschiffen und Seite ...

Predigtmärlein

Der Ausdruck Predigtmärlein bezeichnet eine erzählerische volkstümliche Exemplarisierung der Predigt im Mittelalter und der frühen Neuzeit. 1858 bringt Franz Pfeiffer unter dem Titel "Predigtmärlein" Funde aus einer klösterlichen Handschrift des ...

Predigtpreis

Der ökumenische Predigtpreis ist ein vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2000 jährlich vergebener Redepreis. Nachdem Norman Rentrops Sohn Richard 2018 den Vorstandsvorsitz des Verlags übernahm, hat dieser die Sponsoringaktivitäte ...

Schalldeckel

Ein Schalldeckel, auch als Kanzelhimmel, Kanzelhaube oder Kanzeldeckel bezeichnet, dient in Kirchengebäuden dazu, die Worte des Predigers in Richtung der Gläubigen zurückzuwerfen. Der Schalldeckel befindet sich über der Kanzel und sorgt dafür, da ...

Strafpredigt

Strafpredigten wurden im beginnenden 14. und 15. Jahrhundert von den katholischen Mönchen und Priestern in den Gemeinden verlesen, um den Gläubigen das Schlechte des weltlichen Lebens vor Augen zu halten. Zudem werden in einer solchen Predigt die ...

Vogelpredigt

"Als er sich Bevagna näherte, kam er zu einem Ort, an dem eine große Menge von Vöglein verschiedener Art zusammengekommen war: als der Heilige Gottes dieselben sah, lief er eilig dahin und begrüßte sie, als wären sie der Vernunft teilhaftig. Sie ...

Zweiter Clemensbrief

Der Zweite Clemensbrief ist ein Schriftzeugnis des frühen Christentums. Die Bezeichnung als Brief ist irreführend, der Text ist "eher eine Vorlage zu einer vorgelesenen Predigt", denn er ist nicht adressiert und schließt mit einem "Amen".

Prophetie

Als Prophetie bezeichnet man eine Botschaft eines Gottes. Die Verkündigung von Prophetien ist Gegenstand von Religionen. Personen, die dazu durch diesen Gott berufen sind, werden als Propheten bezeichnet. Als "falsche Propheten" werden Menschen b ...

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